Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz eines Mineralölkonzerns

Bbr. Jasper Wiese gibt „Einblicke in den Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz eines Mineralölkonzerns“

Online-Stammtisch am 13. Januar 2021

Beim Blick in eine Zeitung fällt schnell auf, dass Nachrichten bezüglich der Corona-Pandemie nicht nur das Titelblatt dominieren. Doch auch wenn dies momentan als das Wichtigste erscheint, dürfen andere globale und regionale Katastrophen und Ereignisse nicht vergessen. Leider bleibt die Welt nicht stehen und wartet darauf, dass der Ausnahmezustand endet. Umweltschutz ist auch im Jahr 2021 weiterhin unsere Sorge und Pflicht. Auch in Mineralölkonzernen ist das eine fundamentale Angelegenheit. Bundesbruder Jasper Wiese, der im Bereich „Health, Safety and Environment“ bei der „Eni Deutschland GmbH“ arbeitet, ließ uns am 13. Januar die Freude zu Teil werden einen Einblick in diese Prozesse zu werfen. Das Thema des Vortrags lautete: „Einblicke in den Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz eines Mineralölkonzerns“. Selbstverständlich war dieser Vortrag nur online über die Plattform „ZOOM“ mit zu verfolgen.

Zunächst ging es um die Geschäftsfelder und das Geschäftsmodell der Eni S.p.A. und ihrer deutschen Tochtergesellschaft. Europaweit betreibt die Eni unter dem Namen „Agip“ mehr als 5000 Tankstellen. Die meisten liegen in Italien, was nicht erstaunt, da das Unternehmen den Hauptsitz in Rom hat. In Deutschland sind es etwas weniger als 500. Neben den unzähligen Tankstellen betreibt die Eni viel Exploration quer über den Globus und fördert Erdöl und Erdgas, so zum Beispiel in Italien, im nördlichen Afrika, Australien und vielen weiteren Ländern.

Im zweiten Teil des Vortrags ging der Referent auf die Initiativen des Konzerns ein, die helfen sollen die Umweltschutzziele zu erreichen. Mehrere Millionen Euro pro Jahr wandern in die Forschung und Entwicklung von erneuerbarer Energie. Auch eine Aufrüstung der Raffinerien und Optimierung der Prozesse soll helfen, weniger Emissionen auszustoßen. Weiterhin sind die Herstellung von Bio-Kraftstoffen und der Ausbau erneuerbarer Energien ein wichtiger Eckpfeiler zur Reduzierung von Treibhausgasen.

Da die Eni einen Sitz in Deutschland hat, bleibt es nicht aus sich hier, weiter nördlich, mit dem Thema „Initiativen zum Umweltschutz“ auseinanderzusetzen. Dies stellte schließlich den letzten Teil des Vortrags dar. Dem Vortrag anschließend stand selbstverständlich eine Fragerunde an. Viele Themen, wie E-Mobilität, Wasserstoffenergie, Zukunft der Mobilität im Allgemeinen und Bio-Kraftstoffe wurden ausführlich besprochen. Neue Wege gehen und neue Konzepte erarbeiten sei unerlässlich. Zum Schluss entstand noch eine wertvolle Diskussion zu Vor- und Nachteilen der Arbeit in einem Konzern gegenüber der Selbstständigkeit, was gerade für jüngeren Bundesbrüder sicher interessant war.

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