Generationenabend 2017

Wenn man einen Abend mit Feuerzangenbowlenfeeling erleben will, dann ist der Generationenabend der richtige Anlass, um einmal wieder aufs Gothenhaus zu kommen. Nur da kann man junggebliebene „alte“ Männer erleben, die so tun, als wären sie noch die krassen Füxe von 1992. Nur spannt 25 Jahre später bei einigen schon der Anzug, andere haben graue Haare oder eben gar keine. Manche haben sich seit fast 15 – 20 Jahren nicht gesehen, aber nach kurzem Beschnuppern stellt man fest, dass die Chemie immer noch stimmt. Berufliche und private Karrieren werden erzählt, aber nicht nur Erfolgsgeschichten, sondern auch Brüche mit Misserfolg und Neuanfang. Im Jahr 1992 wurden damals sechs Füxe recipiert, nämlich Christian Theiss und Dieter Gerdemann noch im WS 91/92, Thomas Drexler im SS 92 und Marco Sander, Bernhard Fetsch und Christian von Rhein im Wintersemester 1992/93. Hinzu kommen noch die Bandverleihungen an die damaligen ZMer Norbert Link und Markus Knemeyer, sowie mit Gregor Thomas eine „Wiederaufnahme“. Beruflich ist fast alles vertreten, nämlich drei Lehrer, ein Pfarrer, zwei Rechtsanwälte, zwei „Manager“ und ein Zahnarzt. Um die ärztliche Versorgung zu gewährleisten, wurde noch Ingo Spranger nachträglich mit dem 50-Semester-Band bedacht. Leider konnten nicht alle vor Ort sein, aber die zwei sind für das nächste Jahr vorgemerkt. Bei der Organisation im Vorfeld geht es vor allem darum, denjenigen, der die Kneipe schlagen „darf“, in einem schwachen Moment zu erwischen, damit er nicht Nein sagen kann. Aber auch diesmal kein Problem: Norbert Link, als erfahrener Senior und oberfränkischer Pädagoge, erklärte sich bereit, einen Rückblick aus seiner Perspektive an unsere Aktivenzeit in den Mittelpunkt der Kneiprede zu stellen. Norbert ist einige Jahre älter als seine Consemester und beobachtete das Geschehen damals mit deutlich mehr Abgeklärtheit als wir anderen. Das merkte man auch in seinem Rückblick, der uns interessante Einblicke in das Leben der Sophienstraßen-WG und der mönchischen Couleurstudenten gewährte. Natürlich haben auch andere ihren gewohnten Beitrag geleistet: das Gästebuch zierte wieder einmal ein echter „von Rhein“ und für die Bierorgel wurde extra Bbr. Christoph Spang v/o „Bubu“ aus dem Pfälzerwald engagiert. Bevor man aber ans Kneipen ging, wurde noch ein fränkisches Buffet geleert, das von den Jubilaren, genauso wie die Getränke, selbstverständlich übernommen wurde. Der Abend klang, wie immer, im Keller aus, wo man mit seinen Consemestern und den Aktiven „den Freundschaftsbund“ vertiefte. Ich freue mich schon aufs nächste Jahr, denn der Kneipredner steht schon fest und ist schon am Schreiben seiner Rede.

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